Österreich: In Österreich ist die Homöopathie seit dem Arzneimittelgesetz 1983 ein anerkannter Teil der Medizin. Zwischen 1819 und 1837 war die Homöopathie durch Metternich verboten.
USA:In den USA gab es zeitweise Regelungen, nach denen Mitglieder aus medizinischen Gesellschaften rigoros ausgeschlossen wurden, wenn sie mit Homöopathen zusammengearbeitet haben.
Heilerfolge bei Gelbfieber- und Choleraepidemien trugen jedoch zur Etablierung der Homöopathie bei. Nach dem Bürgerkrieg (1861 - 1864) begann die Blütezeit der Homöopathie in den USA. Mit der Jahrhundertwende kam es zu einem Niedergang der Homöopathie. Seit den 1970er Jahren ist wieder ein Aufschwung zu beobachten.
Es gibt hom. Colleges, hom. Krankenhäuser, hom. Ambulatorien, hom. Gesellschaften u. Zeitschriften.
Griechenland: Durch charismatische Persönlichkeiten wie Georgos Vithoulkas erlebte die Homöopathie auch in Athen eine Renaissance; seine 1970 gegründete "Athen School of Homeopathic medicine" wurde zu einer Keimzelle der Homöopathie in Griechenland (1996 Alternativ-Nobelpreis)
Indien: Einsatz der Homöopathie schon während der Kolonialzeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Erfolgreiche Behandlungen im Bereich der Bekämpfung von Seuchen, wie asiatische Cholera und Pestwellen.
Seit 1973 ist die Homöopathie voll staatlich anerkannt. In Indien arbeiten ca. 300.000 qualifizierte Homöopathen; es gibt 180 Colleges, 7.500 Government Clinics und 307 hom. Krankenhäuser.
Frankreich: Von ca. einem Drittel der Hausärzte werden hom. Mittel angewandt. Da das französische staatliche Gesundheitssystem die Homöopathie 1965 anerkannt hat, werden die Kosten der Arzneien und der Behandlung erstattet.
Großbritannien: Hier genießt die Homöopathie ein hohes gesellschaftliches Prestige. Seit 1950 werden die Kosten einer hom. Behandlung vom staatlichen Gesundheitswesen getragen.
Brasilien: In Rio de Janeiro wurde bereits 1843 ein hom. Ausbildungsinstitut gegründet. Seit 1980 ist die Homöopathie staatliche anerkannt.
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